Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

7 Hypnose-Tipps für deinen optimalen Trance-Genuss

Bist du erfahrener Hypnotisand (Hypnose-Empfänger), oder probierst du dich noch aus? Möchtest du als Hypnotiseur*in deine Trance-Partner auf Erfolgskurs führen?

Wir haben 7 Tipps für dich zusammengestellt, die du sowohl für deinen eigenen Trance-Genuss nutzen, als auch in der aktiven Hypnose anwenden kannst. Als Hypnotiseur*in kannst du diese Punkte im Vorgespräch anbringen, als Suggestionen innerhalb der Hypnose formulieren, oder beim Trouble-Shooting durchgehen, um deinen und euren Spaß an Erotischer Hypnose noch mehr zu vertiefen.

1. Ja, du bist in Trance!

Hypnose kann sich für verschiedene Menschen unterschiedlich anfühlen. Körperliche Entspannung ist dazu nicht unbedingt notwendig, wird aber zu Beginn einer Hypnose oft durch entsprechende Suggestionen erzeugt. Diese Entspannung kann sich anfühlen wie eine Schwere, oder wie zu schweben. In die Inhalte der Hypnose bist du dabei wie in ein spannendes Buch oder in einen Tagtraum versunken, die Wahrnehmung der Umwelt tritt in den Hintergrund.

Grundsätzlich ist das Gefühl innerhalb einer Hypnose eine recht individuelle Angelegenheit. Mach dir also keine Sorgen, falls deine Trance sich anders anfühlt als eine Beschreibung, die du von anderen hörst, oder wenn sich dein Erleben je nach Tagesform verändert. Und da Trance ein ganz natürlicher Zustand ist, in den du täglich eintauchst, ohne darüber nachzudenken, merkst du vielleicht zunächst gar nicht, dass du gerade in Trance bist. Für die Wirksamkeit der Hypnose ist das auch gar nicht notwendig zu wissen – wenn du fokussiert einer Hypnose lauschst und den Suggestionen folgst, passiert alles, was wichtig ist, ganz von allein.

Solltest du bemerken, dass du darüber ins Grübeln kommst, ob du in Trance bist, oder ob du alles richtig machst, lass diesen Gedanken sanft ziehen und fokussiere dich wieder zurück auf die Inhalte der Hypnose.

2. Der innere Kommentator

Auch jenseits der Frage, ob du gerade in Trance bist oder nicht, erleben manche Menschen in Hypnose einen inneren Kommentator: Gedanken, die beschreiben, was gerade geschieht und das Erleben in Zusammenhang mit dem setzen, was du bereits kennst und weisst. Das ist ganz natürlich, und ein Versuch, diesen Gedankenstrom zu unterdrücken, macht ihn meist nur noch präsenter. 

Ein “leerer Geist”, frei von eigenen bewussten Gedanken, ist für viele Hypnose-Interessierte ein Ideal, aber nicht zu erzwingen, und für die Wirksamkeit der Hypnose auch nicht erforderlich. Falls dich dein Kommentator ablenken sollte, lass den jeweiligen Gedanken einfach sanft los und kehre zurück zu den Inhalten der Hypnose – auch wenn es mehrmals geschieht. Vielleicht ist dein Kommentator durchgehend aktiv, vielleicht stellst du fest, dass diese innere Stimme irgendwann von ganz allein schweigen wollte, und beides ist völlig in Ordnung.

3. Suggestionen anpassen

Gerade bei vorgefertigten mp3s oder Gruppen-Hypnosen für ein großes Publikum kann es gelegentlich vorkommen, dass du über einzelne Worte oder Formulierungen stolperst, die dir nicht gefallen, oder dass eine bestimmte Suggestion einfach nicht für dich passt. Grundsätzlich kannst du eine solche Suggestion immer ablehnen und an dir vorbeiplätschern lassen. Ein, zwei Sätze später steigst du dann mental wieder in die Hypnose ein. Sollten solche Irriationen zu groß werden oder in einem mp3 zu oft auftreten, kannst du auch jederzeit die Augen öffnen und die Trance beenden, und machmal geschieht das auch als natürlicher Schutzmechanismus ganz von selbst.

Mit etwas mehr Übung und Hypnose-Erfahrung stehen dir auch weniger radikale Maßnahmen zur Verfügung: Du kannst nämlich jede Suggestion auch verändern und für dich anpassen. Wenn beispielsweise von einem Fahrstuhl die Rede ist, der dich tiefer in Trance führen soll, und du Fahrstühle beklemmend findest, dann ignoriere den Fahrstuhl und wähle stattdessen eine (Roll-)Treppe. Bei Höhenangst kann “Fliegen” durch schnelles Laufen ersetzt werden, und wenn du direkte Sonne nicht magst, erschaffst du dir beim hypnotischen Strandurlaub einen großen Sonnenschirm.

Bleib entspannt und innerlich gelassen, während du die Hypnose, die du hörst, optimal für dich anpasst. Es ist dein Geist, und du hast die Kontrolle – jederzeit.

4. Du hast die Wahl

Manchmal hast du innerhalb einer Hypnose die Wahl: beispielsweise einem Körpergefühl eine Farbe zuzuordnen, dir einen Ort in der Natur auszusuchen, oder eine schöne erotische Erinnerung aufzurufen. Wenn dir dafür mehrere Ideen in den Sinn kommen, fragst du dich vielleicht, welche davon die beste ist, oder du springst zwischen verschiedenen Szenarien und die Jagd nach Perfektion steht dir im Weg, dich auf eines dieser Bilder komplett einzulassen. 

Verlass dich stattdessen einfach auf deine Impulse – meist ist das erste Bild, das dir dein Unbewusstes schickt, genau das richtige für diesen Moment. Manchmal bekommst du zwei Impulse und spürst beim zweiten ein deutlich stärkeres inneres Ja – dann folge diesem zweiten. Weiter brauchst du nicht zu suchen. Und wenn es eine Hypnose-Aufnahme ist, die du hörst, dann kannst du sie jederzeit wieder hören und schauen, ob dieselbe Idee in dein Bewusstsein gespült wird, oder für diesen Tag eine andere.

5. Falls du nichts “siehst”: erfinde etwas!

Wenn in einer Hypnose Freiraum gelassen wird für eigene Ideen und Bilder, kann es umgekehrt manchmal auch vorkommen, dass du auf einen Impuls wartest und gar nichts passiert. In diesem Fall “erfinde” einfach etwas! Stell dir die beiden folgenden Fragen 

  • Was könnte denn da zum Beispiel sein, wenn da etwas wäre? 
  • Welchen Vorschlag würdest du jemand anderem machen, der sich dazu etwas ausdenken soll? 

Dieser “Trick” nimmt von deinem Unbewussten den Druck, etwas leisten zu müssen, und ist nichts desto weniger ein vollständig gleichwertiger Ausdruck deiner eigenen kreativen Impulse.

6. Visualisieren vs. Wissen

Denk mal an eine leuchtende, saftige Zitrone. Lass dich auf den Gedanken ein, und lass dir Zeit für jeden Satz, den du liest. Denk an die gelbe Farbe und die kleinen Poren auf der Oberfläche. An die Größe, und wie weit deine Hand sie umschließen kann. Wieviel Kraft deine Finger brauchen, um sie ein wenig zusammen zu drücken, und wie die Schale elastisch nachgibt. 

Jetzt denk daran, die Zitrone auf einem Küchenbrett mit einem scharfen Obstmesser in vier Stücke zu schneiden. Wie du eins der Stücke zwischen zwei Finger nimmst und unter die Nase hältst, vorsichtig, um nicht zu stark zu drücken, damit dir der Saft nicht entgegen spritzt. Und dann denk daran, wie es wäre, in dieses saftige Stück Zitrone hinein zu beissen.

Wenn nun gerade deine Gesichtsmuskeln gezuckt oder dein Speichelfluss oder Schluckreflex sich verändert haben, dann hat dein Körper auf meine Suggestion reagiert. Und zwar ganz gleich, ob du die Zitrone fotorealistisch “visualisieren” und den Duft riechen konntest, oder ob du abstrakt “wusstest”, dass dort in deiner Vorstellung eine Zitrone war.

Ähnlich verhält es sich übrigens auch beim Sex: auf erotische Geschichten oder Dirty Talk reagiert dein Körper mit Erregung, ohne dass du dir darüber Gedanken machen musst, ob du die Dinge wie auf einem Foto vor deinem inneren Auge wahrnehmen kannst oder nicht. 

Und für die Hypnose gilt genau das Gleiche: stell dir einfach alles, was suggeriert wird, so realistisch wie gerade möglich vor, ohne dich dabei anzustrengen. Solltest du darüber ins Grübeln kommen, ob du gerade “gut genug” visualisierst, nutze dieselbe Technik wie bei Punkt eins und zwei: lass diesen Gedanken sanft ziehen, und fokussiere dich wieder zurück auf die Inhalte der Hypnose.

Und wenn du auf längere Sicht deine inneren Sinne gern schärfen möchtest, um dein erotisches Kopfkino noch intensiver genießen zu können, dann ist das, genau wie alle anderen Aspekte deiner Suggestibilität, alles eine Frage der Übung. Wenn du häufiger Hypnose erlebst, verändert sich dein Vorstellungsvermögen mit der Zeit von allein. Ganz gezielte Übungen zur Steigerung der Phantasie und Vorstellungskraft aller fünf Sinne erhältst du als kostenlose mp3s, wenn du dich für unseren Newsletter einträgst.

7. Genieße jeden Schritt

So abgedroschen es klingen mag: Auch beim Vergnügen mit Hypnose ist der Weg das Ziel! Hypnose basiert auf kognitiven und sozialen Fähigkeiten, die jeder Mensch besitzt – daher ist bis auf seltene Ausnahmen auch jeder Mensch hypnotisierbar. Etwa 10-20% aller Erwachsenen haben als “Hochsuggestible” ein besonderes Talent für hypnotisches Erleben. Wir gehörten übrigens beide nicht dazu, haben aber unsere Fähigkeiten nicht nur als Hypnotiseure, sondern auch als Hypnotisanden (also Hypnose-Empfänger) über die Jahre enorm gesteigert. 

Vielleicht findest du durch Ausprobieren verschiedener Audio-Aufnahmen die Hypnose-Techniken, die optimal für dich funktionieren. Vielleicht bringt eine interaktive Session mit einem erfahrenen Hypnotiseur oder Hypnotiseurin deinen Aha-Moment. Und vielleicht braucht es für dich auch einfach nur etwas mehr Übung. 

Wichtig bei alledem ist, dich auf das zu fokussieren und darauf aufzubauen, was bereits gut klappt, statt einem Ergebnis hinterherzulaufen, was du vielleicht bei einer Bühnenshow gesehen hast (dort werden durch kleine Tests mit dem Publikum ausschließlich hochsuggestible Hypnotisanden ausgewählt), oder was andere Hypnokinkster aus ihrer jahrelangen Erfahrung berichten. Andere Arten von Erotik lebst du ja auch nicht nur deswegen aus, um deine Fähigkeiten im Bett zu verbessern, selbst wenn das ein willkommener Nebeneffekt sein kann. Deine Trance ist einzigartig, und jeder Schritt auf dem Weg deiner persönlichen hypnotischen Reise darf ein Genuss sein!

Lust darauf, diese Tipps jetzt gleich praktisch umzusetzen?

Hast du dir unsere kostenlose Trance-Reise “Visionen grenzenloser Lust” bereits geholt?

Neue Hypnose-mp3s zum Sofort-Download

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.